Tinnitus 

Der Begriff Tinnitus (Tinnitus au rium) steht für Oh rge räusche oder Oh rensau sen.

Mancher Besucher dieser Seite wird sich wundern, warum das Thema Tinnitus mit der Schmerztherapie in Verbindung gebracht wird. Die Antwort ist ganz einfach: die moderne Schme rztherapie verfügt über eine Therapiemethode, die gerade bei Tinnitus äußerst hilfreich ist (siehe unten). Patienten mit Tinnitus kommen leider erst dann (wenn überhaupt) zum Schmerztherapeuten wenn sich die Beschwerden als therapieresistent (= nichts hilft) erweisen und sich zwischenzeitlich ein erheblicher Leidensdruck eingestellt hat, vergleichbar mit dem eines chronischen Schmerzpatienten. Es liegt natürlich auch daran, daß die unten beschriebene Therapiemethode den meisten Hals-Nasen-Ohren-Ärzten gar nicht bekannt ist.

Unter Tinnitus leiden in Deutschland etwa acht Prozent aller Erwachsenen. Leider führt die zunehmende Lärmbelastung (z.B. in Diskotheken) dazu, daß zunehmend Jugendliche über Tinnitus klagen. Schätzungen zufolge sind bereits über fünf Prozent junger Menschen bis zum 28. Lebensjahr von einem Tinnitus betroffen.

Unter Tinnitus versteht man eine störende, ton- oder geräuschartige endogene (= nicht von außen kommende) Schallempfindung, entweder als Wahrnehmung ohrnaher Mus kel- und Gelenkgeräusche, von Sekretknistern, Vibrationen usw. oder aber im eigentlichen Sinne als rein subjektive Empfindung (Brummen, Rauschen, Klingen, Pfeifen) infolge inadäquater (= unangemessener, nicht passender) Reizung des Rezeptors (= die für spezifische Reize empfindliche und entsprechend ihrer Funktion und Lokalisation einen besonderen Aufbau besitzende Empfangseinrichtung eines Organs)

Zu einem Tinnitus kann es bei Erkrankungen von Innenohr, Hörnerv oder -zentren kommen. Ein Tinnitus kann auch durch eine gestörte Schalleitung verursacht werden, z.B. bei Zerumen (= Ohrenschmalz), Otit is (= En tzündung des Ohres oder eines seiner Teile) oder Otosklerose (= eine verkalkende Erkrankung des Innenohres)
Eine häufige (sehr wahrscheinlich die häufigste) Ursache des
Tinnitus ist eine Durchblutungsstörung des Innenohres, evtl. auch im Rahmen eines zu niedrigen oder auch zu hohen Blutdrucks. 
Erkrankungen des Hörnervs oder des Hörzentrums im Gehirn führen meist zu einem hochfrequenten
Tinnitus.

Zur Behandlung von einem Tinnitus sind wiederholte Blockade (Betäubung) des Gangl ion stella tum mit langwirkenden Lokalanästhetika (= örtliche Betäubungsmittel) sehr hilfreich.  Das Gangl ion stella tum ist eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich. 
Wird diese betäubt, bzw. blockiert, so resultiert daraus in der gleichseitigen Kopfhälfte eine enorme Durchblutungssteigerung, wie sie mit keinem sonstigen Medikament erreicht werden kann. Es reicht aber nicht aus, diese Blockade ab und zu durchzuführen, sondern es ist eine gehäufte Abfolge erforderlich, so z. B. zwei mal täglich über 10 Tage. 
Optimal ist bei
Tinnitus diese Behandlung in Form einer kontinuierlichen Blockade mit eingepflanztem Katheter. Dabei wird der dünne Kunststoffschlauch (Katheter) dicht an das Gangl ion stella tum eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht “aufgeschnitten” werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachgespritzt.

Hilfreich sind bei Tinnitus auch engmaschig wiederholte Blockaden des Gangl ion cerv icale super ius (= eine vegetative Schaltstelle hinter dem Rach en), allerdings gibt es dazu keine kontinuierliche Methode.

A Ablatio mammae, Algodystrophie, Allodynie, Amputation, apoplektischer Insult, Apoplex, Armamputation, periphere arterielle Durchblutungsstörung, arterielle Verschlußkrankheit, Arthralgie, Arthrose (1), Arthrose (2), Arthrose im Schultergelenk, atypische Gesichtsschmerzen,
B
Bandscheibenprotrusion, Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbungen, Bechterew Krankheit, Bechterew Syndrom, Beinamputation, Bein-offenes, Beschleunigungstrauma, Bewegungsschmerz, Bing-Horton-Kopfschmerzen, Bing-Horton-Syndrom, Blasenentzündungen, Borreliose, Brachialgia paraesthetica, Brachialgien, Brennschmerz, Brustamputation, Brustoperation, chronische Brustwirbelsäulenschmerzen, Bursitis, Bursitis infrapatellaris, Bursitis praepattelaris, BWS-Syndrom
C
Carpaltunnelsyndrom, cerebraler Insult, Chondropathie, Cluster-Kopfschmerzen, Coccygodynie, Colitis, Colitis-ulcerosa, Colitis ulzerosa, Colon-irritabile, Costen Syndrom, Clusterkopfschmerz, Coxarthrose, Craniomandibuläre Dysfunktion, CRPS,
D
Deafferenzierungsschmerzen, diabetische PolyneuropathieDorsalgie, Dysästhesien, Dyspepsie, Dystrophie, Dystrophie-Syndrom
E
Eingeweideschmerzen, Ellenbogenschmerz, Encephalomyelitis, Engpaßsyndrome, Enteritis, Enteritis regionalis Crohn, Enteritis regionalis, Entzündung der Kieferhöhle, Entzündung von Schleimbeitel, chronische Entzündung der Stirnhöhle, Entzugskopfschmerz, EnzephalomyelitisEpikondylitis, Epicondylopathia, Epicondylitis, Erythromelalgie,
F
Facettensyndrom, Fasciitis, Fersensporn, Fibromyalgie (1), Fibromyalgie (2), Fibromyalgie (3), Fibromyalgie-Erkrankung, Fibromyalgie-Syndrom, Fibrositis-Syndrom, Frozen Shoulder,
G
Gastralgie, Gehirnblutung, Gehirnschlag, Gelenkschmerz, Gelenkentzündungen, Gesichtsrose, Gleitwirbel, Glossopharyngeusneuralgie, Golferellenbogen, Gonarthrose, Gürtelrose
H hämorrhagischer Insult, Haglundferse, Halbseitenlähmung, Handgelenksarthrose, Hemialgesie, Hemikranie, Hemiparese, Hemiplegia, Hemiplegie, Herpes zoster, Hirnblutung, Hirnschlag, HistaminkopfschmerzHörsturz, Hüftarthrose, Hüftgelenkarthrose, Hüftgelenksentzündung, HWS-Syndrom, Hyperästhesie, Hyperalgesie,
I
Idiopathischer Kopfschmerz, ImpingementsyndromInsertionstendopathie, InsultIntermediusneuralgie, IschialgieIschias, Ischiassyndrom, Ischiolumbalgie
K
Kalkaneodynie, Karpaltunnelsyndrom, Kniearthrose, Kniegelenkarthrose, Kniegelenksschmerzen, Koccygodynie, Kokzygodynie, Kolitis, Kolitis ulcerosa, Kolon irritabile, Kombinationskopfschmerz, KompressionssyndromKnochenentzündungen, Kopfschmerzen vom Spannungstyp, Krämpfe in den Waden, Krämpfe in der Wade, Kraniomandibuläre Dysfunktion, Koxarthrose, Krebserkrankung,
L Lumbalgie, Lumboischialgie, LWS-Syndrom, Lyme-Krankheit, Lyme-Borreliose, Lymphödem, Lymphödeme 
M
Magenschleimhautentzündung, Mastodynie, Metatarsalgie, Migräne (1),  Migräne (2), MononeuropathieMorbus Bechterew, M. Crohn (1), Morbus Crohn (2), Morbus-Krohn, Morbus Scheuermann, Morbus Sudeck, Morton Neuralgie, Multiple Sklerose, Myalgie,  myofaziales Schmerzsyndrom
N
Nacken-Zungen-Syndrom, Nasoziliarneuralgie, Nebenhöhlenentzündungen, Neck-tongue-Syndrom, Nervenentzündung, Nervenkompressionssyndrom, Nervenwurzelkompressionssyndrom, Neuralgie, Neuritis, Neuroborreliose, Neuropathien,
O Offene Beine, offenes Bein, Okzipitalsyndrom, Omalgie, Osteochondrose, Osteochondrosen, Osteochondrosis, Osteoporose,
P Paraparese, Paraplegia, Paraplegieparoxysmale HemikraniePelvipathie, Periarthritis, Periarthropathia humeroscapularis, Periarthropathie, periphere arterielle Durchblutungsstörungen, periphere arterielle VerschlußkrankheitenPhantomschmerz, Phantomschmerzen, Polymyalgia, Polyneuropathien, Postherpetische Neuralgie, Postdiskektomie-Syndrom, Postdiskotomie-Syndrom, Postnukleotomie-Syndrom, Postthrombotisches Syndrom, Posttraumatische Kopfschmerzen, Postzosterneuralgie, Postzosterische Neuralgie, Processus styloideus-Syndrom, Proktodynie, Pronator teres-Syndrom, pseudoradikuläre Syndrome, Pudendus-Neuralgie 
Q
Querschnittlähmung, Querschnittläsion, Querschnittsläsion, Querschnittssyndrom
R
Radikuläre Syndrome, Raynaud,
Reflexdystrophie, Reizdarm, Reizdarm-Syndrom, Reizdarmsyndrom, Reizkolon, Restless legs, Restless-legs-Syndrom, rheumatische Schmerzen,
S
Sakralgie, Sakroiliitis, Sakroiliakalgelenk,
Schaufensterkrankheit, Schiefhals, Schlaganfall, Schleimbeutelentzündung, Schleudertrauma (1), Schleudertrauma (2), Schmerztherapie bei Karzinom, Schmerzen bei Entzündung, Schmerzen bei Gürtelrose / Schmerzen nach Gürtelrose, Schmerzen bei Tumor, chronische Schmerzmittelkopfschmerz, Schmerztherapie bei Krebs, Schmerztherapie bei Malignom, Schmerztherapie bei Polyneuropathie, Schulter-Arm-Syndrom, Schultergelenkarthrose, Schultergelenksenzündung, Schultergürtelkompressionssyndrom, Schultersteife, Sehnenentzündung, Sehnenscheidenentzündung, Sinusitis frontalis, Sehnenscheidenentzündungen, Sinusitis maxillaris, Skalenussyndrom, Skoliose, somatoforme Schmerzstörungen, Spannungskopfschmerz, Spondylarthropathie, Spondylarthrose, Spondylarthrosen, Spondylitis ankylopoetica, Spondylolisthesis, Spondylose, Sprunggelenksarthrose, Sudeck, Sudeck Syndrom, Sympathalgiesympathische Reflexdystrophie, Symphysen-Syndrom, Syndrom des Ischias, Syndrom des Skalenus, Syringomyelie
T Tendinose, Tendopathie, Tendomyopathie, Tendovaginitis, Tenosynovitis, Tennisarm, Thorakalsyndrom, Thrombangiitis, Tietze-Syndrom, Tinnitus, Trigeminus-Neuralgie, Trigeminusneuralgie,
Tumorschmerz (1), Tumorschmerz (2), Tumorschmerztherapie
U Überlastungssyndrome, Ulcera cruris, Ulcus cruris, Ulkus cruris

V
vaskuläre Kopfschmerzen, vasomotorischer-Kopfschmerz, Verschlußkrankheit, Vertebralsyndrom, Verwachsungsbauch, venöse Durchblutungsstörung, Viszerale Schmerzen, viscerale Schmerzen,
W
Wadenkrämpfe, Wadenkrampf,
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Zephalgie, zentrales Schmerzsyndrom, zerebraler Insult, zentrale Schmerzsyndrome, Zervikalgie, Zervikobrachialgie, Zoster-Neuralgie, Zosterschmerz,

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